Samstag, 18. November. 2017

Zahnmedizinische Indikationen eröffnen vielfältige Anwendungsfelder

Das Indikationsspektrum für die Galvanotechnik hat sich in den letzten Jahren gewandelt.

Im Zuge der Weiterentwicklung der Teleskop- und Konuskronentechnik rückten Galvanoarbeiten als Sekundärkronen immer stärker in den Vordergrund.

Inzwischen hat das dentale Galvanoforming als Mesostruktur auf Implantatpfosten ein weiteres Anwendungsgebiet gefunden. Die Präzision der Galvanotechnik kommt ideal bei der Implantatprothetik zum Tragen. Beides sind Präzisionstechniken der Zahnmedizin.

Einzelkrone zementiert

Festsitzende Restaurationen auf Implantaten werden zunehmend zementiert. Die Zementierung bietet Vorteile durch einen passiven Sitz der Prothetik. Der Befestigungszement wirkt als eine Art Dämpfer für die Implantate. Die Spitzenbelastungen unter Kaudruck werden durch den Zementspalt abgefangen, die Implantate dadurch weniger belastet. Verschraubte Kronen bieten diese Sicherheit nicht und neigen zu Spaltbildung.

Micro Leakage und Lockerung der Verschraubung sind die Folge. Im schlimmsten Fall treten bakterielle Besiedelungen auf. Verfahrensbedingt sitzen AGC® Galvanokäppchen auf dem Abutment wie eine zweite Haut, was einen gleichmäßigen Zementspalt sicherstellt.

Bei geringen Platzverhältnissen im Frontzahnbereich muss die Gerüstkonstruktion so grazil wie möglich sein, denn nur so wird eine ausreichende Schichtdicke für die keramische Verblendung gewährleistet. Hier ist die AGC® Galvanotechnik unverzichtbar. Der warme gelbe Farbton des reinen Goldes unterstützt zudem die ästhetische Wirkung der Krone. Selbst bei sehr transparenten Gingivaverhältnissen ermöglicht die Galvanokrone mit zirkulärer Keramikschulter hervorragende Ergebnisse. Sehr vorteilhaft ist ebenfalls, dass die Galvanokäppchen mit jeder Keramik verblendet werden können.

Steg- und teleskopretinierte Implantat-Suprakonstruktion

Die AGC® Galvano-Mesostrukturen zeigen hervorragende Laufeigenschaften in teleskopierenden Systemen. In Kombination mit einer Stegversorgung bietet sich die Möglichkeit der Verblockung im ersatzschwachen Lager und der Verriegelung zur Simulation eines festsitzenden Zahnersatzes. Natürliche Pfeiler können dank AGC® Galvanotechnik und intraoraler Klebetechnik spannungsfrei in den Implantat-Verbund integriert werden.

Teleskopretinierte Implantatsuprastruktur

Versorgungen mit Teleskopprothesen sind selbstverständlich nicht nur auf natürlichen Pfeilerzähnen, sondern auch auf Implantaten eine absolut „präzise“ Lösung. Bei Implantaten wird direkt auf die Primärteile galvanisiert. Daraus resultiert die extrem hohe Passgenauigkeit. Die so abgeschiedenen AGC® Käppchen und die Tertiärstruktur lassen sich spannungsfrei im Mund verkleben. Je nach Patientenwunsch kann für die Primärteile eine hochgoldhaltige Legierung oder auch Keramik zur Anwendung kommen.

In jüngster Zeit hat das dentale Galvanoforming als Mesostruktur auf Implantatpfosten ein weiteres bedeutendes Anwendungsfeld gefunden. Was es im Zuge der fortschreitenden Entwicklung der Implantologie zum primären Wachstumsmarkt erhebt.

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